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Aslan

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Ort : Narnia

BeitragThema: Ufer   Fr 9 Mai 2014 - 16:51

Die steinigen Ufer des Großen Flusses sind glitschig und gefährlich. An manchen Stellen findet man noch große alte Bäume, die dem starken Strom des Flusses standhalten.
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BeitragThema: Re: Ufer   So 11 Mai 2014 - 17:53

Thalestris war schlecht gelaunt. Schon den ganzen Tag. Aber nicht nur heute, nein. Es war die ganzen letzten Tage so gewesen, denn ein seltsames Gefühl hatte sie gequält. Sie hatte an sich selbst gezweifelt. Hatte nach einer Bestätigung ihres Tuns gesucht. Damals, als sie noch für den Zauberer gearbeitet hatte, hatte sie ständig Bestätigungen bekommen. Durch seine Anerkennung, sein Vertrauen, sein Geld. Doch seit sie sich gegen ihr gesetzt hatte, hatte sie diese Bestätigungen nicht gehabt. Sie hatte sich gefragt, ob sie noch mehr für Aslans Seite tun sollte. Sie wollte ein reinerer Mensch sein, vielleicht auch das Cliché des Verräters von sich waschen und so hatte sie beschlossen, mehr zu helfen. Sie war ständig auf der Suche gewesen, nach WQesen, die Hilfe brauchten, hatte sich sogar gefährlich nahe am Schloss des Zauberers herumgetrieben, um mögliche Gefangene befreien zu können, doch: nichts.
Da war es nicht verwunderlich gewesen, dass Thalestris nach einem seltsamen Traum aufgewacht war und meinte, an den Ufern des großen Flusses Jemanden zu finden, der Hilfe brauchte. Also hatte sie Aksh gesattelt, seine Satteltaschen mit allem möglichen vollgestopft, warme Kleidung, Essen, ein paar Waffen... Und sich dann auf den Weg gemacht.
Nun ritt sie gerade die Ufer des Flusses entlang und war kurz davor aufzugeben, als sie einen kleinen Mann sah.. Nein, es war ein Zwerg! Er trieb auf einem hohlen Stamm im Fluss und hielt sich an der Wurzel eines Baumes fest, um nicht der Strömung zu erliegen. Zunächst wunderte sich Thalestris nur, warum sie davon geträumt hatte. Sie war schließlich ein mensch ohne auch nur die geringsten magischen Fähigkeiten... Doch hiermit hatte sie recht gehabt...
Erst nacvh ein paar Sekunden, realisierte sie, dass sie helfen musste. Also band sie ein großes Tuch an den Knauf von Akshs Sattel und warf es ihm zu :" Haltet Euch daran fest!", rief sie dem Rauschen des Flusses entgegen.
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BeitragThema: Re: Ufer   Di 27 Mai 2014 - 15:01

Nur einen kurzen Moment hatte er nicht Acht gegeben und der Strom hatte ihn mitgerissen. Anfangs war nur Wasser um ihn herum. Er wusste nicht wo oben und unten war. Sein kleiner stämmiger Zwergenkörper wurde hin und hergerissen. Rornagh schluckte unmengen an Wasser und kam nicht zum Luft holen. Seine Lunge schien jeden Moment zu platzen. Doch gerade als er aufgeben wollte, bekam seine wulstige Hand einen kleinen Ast zu greifen. Mit aller Kraft zog er sich an die Wasseroberfläche. So gut er konnte klammerte er sich an einem Baumstamm fest.
Nachdem er sich nicht mehr vor lauter Husten und Röcheln schütteln musste, begann er nach Hilfe zu rufen. Doch je mehr Zeit verging, dest mehr Kraft verlor er. Der Strom riss und zerrte unerbittlich an ihm und seine Hände rutschten immer weiter ab.

Seine Hilferufe hatte er schon eingestellt, als plötzlich eine ganze leise Stimme an sein Ohr drang. Eine junge Frau und ihr Pferd standen direkt am Ufer. Er erblickte das große Tuch und ihm fiel ein Stein vom Herzen. "Bei Aslan ..." murmmelte er. Doch die Freude verschwand recht schnell. Um das Tuch zu ergreifen musste er eine Hand loslassen. Rornagh bezweifelte, dass er genug Kraft hatte, um sich mit nur einer Hand am Baumstamm gegen den Sog halten konnte. Als Zwerg gab er so etwas nur ungern zu. Völlig entkräftet blickte er Thal an. "Ich ... kann ... nicht. Das ... schaffe ...ich... nicht", brachte er schwer atmend vor. Sein Zwergenstolz war schon lange verschwunden.
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BeitragThema: Re: Ufer   Di 27 Mai 2014 - 23:42

Der Zwerg blickte Thalestris ängstlich an. Er schien tatsächlich in Todesangst zu sein und klammerte sich krampfhaft an eine Wurzel. Als sie ihm das Tuch zugeworfen hatte, stotterte er, er würde es nicht schaffen, sich daran fest zu halten.. Thalestris war sich jedoch hundertprozentig sicher, dass nichts passieren würde, würde er nur loslassen, doch dazu musste er auch ihr ein wenig vertrauen, was viel verlang war.. ZU viel für einen Zwerg.

Da ihnen Beiden nicht mehr viel Zeit blieb und Thalestris aus Erfahrung wusste, dass es keinerlei Sinn hatte, mit einem Zwergen zu diskutieren, wenn man so stur war, wie sie, musste sie sich etwas anderes einfallen lassen. Sie zog das Tuch wieder aus dem Wasser und lief selbst in Richtung des Ufers. Dort legte sie sich auf den Bauch und streckte die Hand aus. Es waren nur noch wenige Zentimeter, bis zu seiner Hand, doch sie konnte sie nicht überbrücken und so erhob sie ihren Blick zu dem Zwerg.

Sie setzte ein Gesicht aus, das Wärme, Hoffnung und vor allem Vertrauen ausstrahlte und meinte:" Kommt schon, kleiner Mann. Nehmt meine Hand. Ich verspreche Euch, dass nichts geschehen wird." Zuversichtlich blickte sie den Zwerg an. Sollte etwas schief gehen, würde sie ihm selbst hinterher springen. Sie pfiff vorsichtshalber nach Aksh und legte das Tuch so, dass sie es erreichen würde, auch wenn sie ein Stück flussabwärts treiben würde. Ein plan B gehörte schließlich für Thalestris immer dazu. Sie hatte gelernt, stets einen auszuklügeln und so tat sie es auch jetzt. Erwartungsvoll und zugleich zuversichtlich blickte sie den Zwerg an.
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BeitragThema: Re: Ufer   Do 24 Jul 2014 - 11:09

Seine Kräfte ließen immer weiter nach. Der Strom zerrte an ihm und je mehr Zeit verstrich, umso kraftloser wurde er. Mit Sturheit hatte das wenig zu tun. Er war einfach nur am Ende seiner Kräfte. Nur Schemenhaft bekam er mit, wie Thal näher zu ihm rückte und ihr Pferd zur Hilfe rief.

Doch dann rüttelte ihn die Stimme der schöne Meid wieder wach und er blickte in sanfte und gutmütige Augen. Irgendetwas an ihr veranlasste ihn etwas Zuversicht zu gewinnen. Sie selbst begab sich nun in eine gefährliche Situation. Denn so nah am Ufer, konnte sie schnell mitgerissen werden. Rornagh blickte in ihre schönen Augen und fasste all seine letzte Kraft zusammen. Es schien die letzte Möglichkeit zu sein, um lebend aus diesem Schlamassel heraus zukommen. Vorsichtig zog er sich noch etwas näher an den Baumstamm und hob seine linke Hand, die Thalestris näher war. Doch kaum hatte er sie vom Baumstamm gelöst, rutschte er leicht und musst sich erneut mit beiden Händen am Stamm festhalten. Der Zwerg schloss kurz die Augen, atmete tief ein und versuchte es erneut. Dann endlich griff seine mittlerweile eiskalte Hand die zarte warme seiner Helferin. Für einen Moment durchströmte Erleichterung durch sein Körper. Doch seine andere Hand verkrampfte sich vor Erschöpfung und er verlor den Halt am Baumstamm. Nun hing er nur noch an der Hand seiner Retterin. Rornagh versuchte sie auch mit der rechten Hand zu ergreifen, doch der Strom war zu stark. Er spürte bereits wie seine kleine nasse Hand nun auch den letzten Halt verlor und aus Thals Händen rutschte.
Das Wasser erfasst ihn und trug ihn fllussabwärts. Der Zwerg wurde wild umher gewirbelt. Das letzte an was Rornagh dachte waren seine Frau und die Kinder, bevor er das Bewusstsein verlor.
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